Der eigene Garten – immer noch ein echtes Männerhobby?

Entspannt lehnt er sich auf seinen Spaten, ein kühles Bier in der Hand und blickt voller Stolz auf sein Tageswerk. Der Rasen ist gemäht, die Beete umgegraben und bepflanzt – alles ist perfekt. Bis die Idylle plötzlich brutal unterbrochen wird und Frau darauf hinweist, dass sie den ganzen Tag im Garten gearbeitet hat, während er bequem im Gartenstuhl sass und sich über die Planung Gedanken gemacht hat – mit geschlossenen Augen! Ob er denn jetzt wenigstens den Tisch decken könnte? Gärtnern ist auch heute noch ein echtes Männerhobby – nur die eigentliche Arbeit kommt dabei oft ein wenig zu kurz! Kein Wunder…im Garten sitzen klingt nämlich durchaus entspannter, als sich mit dem Spaten, in der prallen Sonne durch das Unkraut zu kämpfen.

Doch die Männerwelt und der Garten…wie kam das eigentlich? War das Ganze schon immer ein „perfect fit“ oder hat sich diese Beziehung erst im Laufe der letzten Jahrzehnte entwickelt? Wir werfen in diesem Beitrag einen spannenden Blick auf die Vergangenheit und hangeln uns bis zur Gegenwart, um die Beziehung zwischen dem Männerhobby ‚Mann und sein Garten‘ (vermeintlich) zu verstehen.

Männer als Jäger und Sammler

Der eigene GartenDas waren noch Zeiten als der Mann noch als Jäger und Sammler unterwegs war und seine einzige Aufgabe in der Ernährung der Familie bestand. Er brachte das Essen nach Hause und Frau musste das dann nur kochen. Außer Frage wer hier die wichtigere und schwierigere Aufgabe hatte.

Nachweise über die ersten Felder finden sich schon in der Jungsteinzeit. Damals wurden hauptsächlich Getreidesorten wie Weizen und Gerste angebaut. Forscher sind mittlerweile aber überzeugt, dass das Getreide keineswegs zum Brotbacken angebaut sondern in erster Linie zum Bierbrauen benötigt wurde.

Und die Motivation „Alkohol“ beim Gärtnern zeigt sich auch in der Eroberung des Wilden Westens im 19. Jahrhundert in den USA. In Oregon und anderen Staaten wurde der Anbau von Apfelplantagen gefödert. Und auch diese wurden nicht zum direkten Verzehr sondern zu der Gewinnung von Alkohol in Form von Cider angebaut.

Aber auch ohne Alkohol als Motivation blieben die Gärten lange fest in Männerhand. Als die Gärten nach und nach zum Statussymbol wurden und kein Sitz eines Edelmanns mehr ohne einen professionell angelegten Park auskam wurden diese Parkanlagen alle von Männern gestaltet und gepflegt. Und der Wettbewerb zwischen den Parkanlagen führte dazu dass berühmte Gärtner einen besonders hohen Stellenwert an den Höfen der Herrscher genossen. Parkanlage wie die von Versailles, Hampton Court und Sanssouci zeugen heute noch von der Kunst ihrer Erschaffer.

Villeicht hätte der Einfluss von etwas mehr weiblicher Vernunft die Tulpenkrise im 17. Jahrhundert verhindern können? Die von Seefahrern aus der Türkei importierten Zwiebeln wurden schnell zum „Must-Have“ der High Society. An den Tulpenbörsen in Amsterdam überboten sich die Käufer in atemberaubendem Tempo und das zog zwangsläufig Spekulanten und Betrüger an. Es war nicht ungewöhnlich sein Hab und Gut zu verpfänden um bei der nächsten Auktion eine seltene Zwiebel zu ersteigern. Als 1637 die erste Spekulationsblase der Geschichte platzte waren viele Händler und Spekulanten ruiniert. Bis dahin erzielten Tulpenzwiebeln die gleichen Preise wie Einfamilienhäuser.

Und während sich die Männer an den Tulpenbörsen um Kopf und Kragen brachten traten Frauen meist nur als zarte Wesen mit Sonnenhut und Strohkorb in Erscheinung die sich um die Stöcke in ihren Rosengärten kümmerten. Kein Wunder dass es nie zu einer Spekulationsblase für Rosen kam.

Gleichberechtigung als Bedrohung der letzten Männerbastion?

Als die Sufragettenbewegung 1914 Schaufensterscheiben in London einwarf um das Wahlrecht zu erkämpfen schwante vielen Gärtnern dass ihre Alleinherrschaft im grünen Paradies in Gefahr war. Mit dem Vormarsch der Gleichberechtigung bestanden Frauen auch im Garten auf ein Mitspracherecht. Vorbei die Zeiten als der Rasenmäher mit dem grössten Motor auch zwangsläufig der am Besten für den eigenen Garten geeignete war – egal ob die eigentliche Rasenfläche nur wenige Quadratmeter umfasste. Vorbei die Zeiten als für jedes Werkzeug Platz im Schuppen war so lange es „männlich“ aussah. Stattdessen tauchten plötzlich vermehrt Blumen in Pastelltönen in dem männlich geplanten Garten auf! Klare Linie wurden durch romantische Designs gestört. Und die Diskusison ob Pfirsich eine Pflanze oder Farbe ist konnte plötzlich an ungewohnter Wichtigkeit gewinnen.

Aber auch beim Anbau von Obst und Gemüse unterscheiden sich die Geschlechter in ihrer Wahl. Mann geht es selten um den ökologischen Anbau von Gemüse und gesunder Ernährung für die Familie. Er schaut lieber über den Zaun um zu sehen was der Nachbar anbaut und so entsteht nicht selten ein Wettkampf wer den grössten Kürbis oder die längste Gurke hat. Und den kann man ohne chemische Helfer nicht gewinnen.

Kein Wunder dass Frau mehr Mitspracherecht und Gleichberechtigung im Garten fordert. Und während er noch dem Nachbar nachspioniert macht sie sich schon daran die nächste Männerdomäne zu erobern – den geheiligten Schuppen!  Bevor er sich von dem Schock erholen kann hat sie schon die unnötigen Werkzeuge aussortiert und ist auf dem Weg zum Gartengeschäft um den viel zu grossen Rasenmäher in ein sinnvolleres Modell umzutauschen.

Da bleibt ihm nur noch eins – der Steinkohlegrill. Denn das ist wirklich die allerletzte Domäne die Männern noch bleibt. Bisher haben Frauen die Gleichberechtigung am Grill noch nicht eingefordert – das mag daran liegen dass hier meistens viel Rauch um wenig Fleisch gemacht wird. Hier kann sich Mann noch uneingeschränkt an der Rolle des Ernährers freuen. Und wie schon seine Vorfahren in der Jungsteinzeit tut er das am Besten mit einem kühlen Bier.

Gärtnern als Männerhobby – der Schrebergarten als männlicher Rückzugsort? Ganz sicher kann sich Mann da nicht mehr sein. Am Besten gibt er in einigen Bereichen nach und hat so eine gute Chance den Schuppen zurückzuerobern und den Grill weiterhin für sich beanspruchen zu können.

Lazy Gardening – weniger Pflege ist mehr

Nicht jeder, der einen Garten seinen eigen nennen darf, hat Zeit und Muße sich ständig darum zu kümmern. Doch nur wer regelmäßig jätet, zupft, schneidet und gräbt, hat einen wirklich top gepflegten Rasen. Aber das muss gar nicht sein! Ein wichtiger Trend ist das “Lazy Gardening”

Lazy Gardening oder „faules Gärtnern“ kommt nicht nur allen Gartenbesitzern zugute, die keine Zeit haben, sondern auch den tierischen Bewohnern des Gartens wie Insekten und Vögel. Die lieben es nämlich, wenn sie in Ruhe gelassen werden.Lazy Gardening

Immer mehr Naturfreunde erkennen, dass ein super gepflegte Garten keine Oase des Glückes für die Tiere ist. Sie brauchen Schutzraum, Ecken zum Verstecken und „Einigeln“. Leider bieten viele moderne und beliebte Gewächse wie der Kirschlorbeer oder der Bambus den Vögeln keinen Ort zum Nisten und den Insekten auch keinen Unterschlupf. Ein bisschen Verwilderung und Pflanzen, die heimisch sind, ist also eine richtig gute Tat!

Der Garten braucht im Grunde keine Ordnung, außer dem Besitzer gefällt sie, aber für die Nachbarn muss sich niemand verpflichtet fühlen, den Garten in „Ordnung“ zu halten. Nur bei Schrebergärten gibt es bestimmte Vorschriften. Ansonsten ist das Beste eine gezielte Verwilderung, die charmant und naturbelassen wirkt, die aber genügend Platz für die einzelnen Pflanzen und ihren Besitzer lässt. Natürlich will man sich in ein paar ruhige Ecken verziehen können und Blütenpracht und Natur genießen können.

Zum Lazy Gardening gehört, dass der Rasen mal nicht gemäht wird, dass abgeblüte Blüten nicht abgschnitten oder gezupft werden, dass Blätter herumliegen und dass Bäume und Sträucher nicht akkurat geschnitten werden. Das erfordert schon ein wenig Mut, oder nicht?

Ein solcher Garten muss aber auch geplant sein, sonst wächst er einem wirklich buchstäblich über den Kopf und ist irgendwann nicht mehr in den Griff zu bekommen.

Die Flächen müssen eingeteilt werden. Unkraut muss schon gejätet werden, aber der Boden muss nicht ständig frei davon sein. Denn wahre Naturliebhaber sagen eh, es gibt gar kein Unkraut. Der Boden sollte schon immer mal gelockert werden, zumindest im Nutzgarten. So verhindert man auch allzu viel Wildwuchs.

Um mögichst wenig Arbeit zu haben, denn das ist das Ziel des Lazy Gardenings, sollte man keine großen Bäume und Sträucher anpflanzen. Eher kleine Hecken und heimische Wildhölzer.

Statt dauer gemähtem Rasen, darf es eine Wildblumenwiese sein. Üppige Blüte ohne viel Arbeit bieten mehrjährige Stauden wie der Phlox.

Düngern und Wässern ist auch nicht ständig nötig. Das Zauberwort heißt Gründungung, das sind Pflanzen die den Boden von selbst verbessern. Ackerbohnen, Ringelblumen und Erdklee oder Bienenweide sind dafür gut. Man lässt sie abgeschnitten als Mulch liegen. Beim Wässern muss man es auch nicht übertreiben. Das Motto lautet eher „Genießen statt Gießen“.

Mittlerweile gibt es einiges an Literatur zum Thema Lazy Gardening. Lassen Sie sich inspirieren oder gehen Sie Ihren ganz individuellen Weg bei dieser neuartigen Gartengestaltung.

Mit dem Sitzsack im Garten

In diesem Artikel berichten wir von einigen persönlichen Erfahrungen, die wir mit einem sehr interessanten Einrichtungsgegenstand für unseren Garten gemacht haben.

Der klassische deutsche Garten

Klassischerweise werden in deutschen Gärten Möbelstücke, wie Gartenstühle, Gartentische, Sitzbänke mit Polsterauflagen und ähnliche verwendet. Alle dies ist schön und gut, doch vielleicht auch etwas langweilig. Für den Outdoorbereich ergeben sich heutzutage viele weitere Möglichkeiten, um den eigenen Garten persönlichen Wünschen entsprechend einzurichten.

Outdoor Sitzsack

Wir haben Outdoor Sitzsäcke für uns entdeckt. Über Sitzsack-Outdoor.com sind wir auf diese unglaublich einfallsreiche Idee gekommen und haben gleichzeitig sehr viele Infos erhalten. Uns hat daran begeistert, dass sie zum einen eher untypisch für den Garten sind, zum anderen unglaublich bequem. Zusammen vor dem Computer sitzend konnten wir uns so richtig bei der Wahl der Modelle austoben.

Outdoor SitzsackDas Schöne bei der ganzen Sache ist, dass es eine große Auswahl an Sitzsäcken für den Außenbereich gibt, obwohl die Idee selbst so speziell und außergewöhnlich ist. Auf diese Weise konnte Jeder in unserer Familie sein eigenes Lieblingsmodell aussuchen. Wir Eltern haben uns für XXL Sitzsäcke entschieden, da diese ausreichend Platz bieten und gemütlich sind. Unsere Kinder dagegen haben spezielle Kindersitzsäcke ausgesucht, die sich durch spielerische und fantasievolle Designs auszeichnen. Auf diese Weise können wir nun alle zusammen im Garten sitzen, jeder mit seinem Lieblingssitzsack.

Ein wichtiger Punkt, der zu beachten ist

Falls Sie auch Interesse an Outdoor Sitzsack haben, empfehlen wir Ihnen aber vor allem eines:

Es ist wichtig, sicherzustellen, dass die Sitzsäcke auch tatsächlich für den Gebrauch im Freien geeignet sind. Modelle unterscheiden sich hier häufig in ihrer tatsächlichen Wasserfestigkeit. Wenn man also einen Sitzsack komplett ungeschützt im Freien verwenden möchte, dann sollte man auch darauf achten dass dieser den damit einhergehenden Umständen gewachsen ist. Falls demgegenüber der Sitzsack unter einer Überdachung benutzt wird, dann können eventuell geringere Ansprüche angesetzt werden.

Unser Fazit

Letztlich haben die Sitzsäcke unseren Alltag wirklich bereichert, denn wir sitzen nun nicht nur bequemer, sondern sind auch viel häufiger als Familie zusammen im Garten. Außerdem machen die Sitzsäcke auch optisch etwas her und gestalten unseren Garten mit. Der Outdoor Sitzsack ist eine tolle Idee, die sich lohnt.

Schmiedeeiserne Tore und Zäune

Obligatorisch bei der Planung des neuen Eigenheims ist die Festlegung der Grundstücksumrandung. Welcher Zaun, welches Tor passt zum Design des Hauses und welche Funktionen sollen diese erfüllen. Viele Bauherrn entscheiden sich für eine robuste und langlebige Lösung: Tore und Zäune aus Schmiedeeisen. Die gibt es natürlich nicht in jedem Baumarkt zu kaufen, gerade, wenn der Hausbesitzer wert auf optische Aspekte legt. Mehr Individualität ist bei Schmieden zu finden. Zusammen mit der Schmiede können persönliche Wünsche umgesetzt werden. Und tatsächlich gibt es sie noch, die Handwerksbetriebe mit den Meisterschmieden, die selbst kräftig Hand anlegen und das Eisen zu bändigen und zu formen. Schmiedeeiserne Produkte für Umzäunungen und Türen findet man überwiegend im ländlichen Raum, beispielsweise im Osten von Österreich. Vorteilhaft ohne Frage ist, wenn der Herstellungsbetrieb regional beansprucht wird und der Kunde vor Ort kauft. Einige der Schmiede-Betriebe sind aber auch bereit zu exportieren. Der Schmiedeeisenzaun wird aber zunehmend auch in Wohngegenden gesehen, die an den Stadträndern zu finden sind. Hier sind es große Grundstücke, die mit dem schmiedeeisernen Zaun und großen Eisentoren bei den Grundstückseinfahren einen echten Blickfang bieten und das Ambiente von den umlegenden Gebäuden schmiedeeiserne Zäuneabheben lässt.

Kunden bekommen was sie wollen von der traditionellen Eisenschmiede

Bei der Umsetzung der Kundenwünsche gibt es nahezu keine Grenzen. Der Meister setzt sich mit dem Kunden zusammen und legt Farben, Formen und Größen für Tore und Umzäunung fest. Der Käufer hat danach ein echtes kleines Kunstwerk, das den Grund umgibt. Pure Muskelkraft, Fingerfertigkeit und kunsthandwerkliche Gewandtheit haben ihren Preis. Dafür halten das Schmiedeeisentor und der Schmiedeeisen Zaun ein Leben lang und länger.

Vielerorts greift man aber gerne tiefer in der Tasche mit dem Bewusstsein welchen Wert so ein Zaun oder Tor hat. Ein anderer Grund ist die Aufrechterhaltung der Tradition vor allem in ländlichem Gebiet.

Eine Pulverbeschichtung oder Feuerverzinkung gibt dem Eisen seine Langlebigkeit und Robustheit. Des Weiteren sind die Materialien pflegeleicht und widerstandsfähig und halten Wind und Wetter stand.

Garten als Sommeroase

Wie der Garten zur Sommeroase wird

Nichts ist schöner als im Sommer im eigenen Garten zu verweilen und die Wärme zu genießen. Wie groß muss die Enttäuschung sein, wenn man statt der ersehnten Wohlfühloase aber ein Chaos vorfindet? Leider hinterlässt der Winter seine Spuren, weshalb man nicht darum herumkommt, den Garten erst mal aufzuräumen. Doch wann fängt man damit an? Und was gilt es dabei zu beachten?

Garten im SommerBereits im Frühjahr empfiehlt es sich einen Blick auf die Pflanzen zu werfen, um zu überprüfen, ob diese den Winter auch schadlos überstanden haben. Wurden sie für den Winter gut vorbereitet, sollten sie eigentlich im guten Zustand sein – ansonsten gilt es sie zu entfernen. Ab März kann man dann mit dann mit den Vorbereitungen anfangen. Ziel der Aktion: Den Garten nutzbar machen.

  • Säubern: Den Garten sollte man von Laub befreien. Am besten man kehrt in allen Ecken, hinter den Büschen und den Gartenweg. Die Beete müssen von Hand gereinigt werden. Den Rasen kehrt man mit einem Fächerbesen.
  • Kontrolle: Als nächstes sollte man ein Auge auf die Gegenstände im Garten werfen: Haben die Töpfe Risse oder einen Sprung bekommen? Ist das Gitter verrostet oder ist sonst irgendwas kaputt gegangen ist? Bei Bedarf sollte man Utensilien erneuern.

Rasen vorbereiten

Nach diesen ersten Vereiterungen kann anfangen, den Rasen aufzufrischen, damit er im Sommer auch schön wächst.

  • Mähen: Zuerst bitte das Moos entfernen, bevor man zum ersten Mal mäht. Der erste Schnitt sollte nicht zu kurz ausfallen, weil es sich lohnt den Rasen zweimal zu mähen. Dadurch wächst der Rasen nämlich besser. Bei zweiten Mähen kann man das Gras auf die gewünschte Länge stutzen.
  • Vertikutieren: Den Rasen auflockern, kann man direkt nach dem Mähen. Je besser er «gelüftet», desto besser kann er wachsen. Nach dem Vertikutieren sollten man die Fläche düngen und wenn nötig mit Kalk anreichen.

Die Beete auflockern

Die Beete sind als nächstes dran.

  • Auflockern: Auch die Beete müssen aufgelockert werden. Das macht man am besten mit einer kleinen, handlichen Hacke.
  • Säubern: Als nächstes werden die Beete von Unkraut und toten Pflanzen befreit. Die aufgelockerte Erde wird mit frischer Blumenerde und ein ganz wenig Rindenmulch versorgt.
    Zur Info: Die Anweisungen gelten sowohl für Beete, in denen Gemüse, aber auch Blumen gesät werden.

Garten im Sommer

Schneiden für den Sommer

Die Pflanzen auszulichten ist sehr wichtig, damit sie in der warmen Jahreszeit auch schön wachsen. Dieser Arbeit annehmen können sich die Hobbygärtner, sobald die ersten warmen Sonnenstrahlen die Kälte verdrängen.

  • Totes und ausgetrocknetes: Zuerst gilt es, die abgestorbenen, aber auch die ausgetrockneten Zweige zu entwerfen. Danach muss man die Triebe – aber nur um eine Spitze – kürzen.
  • Schön wachsen: Vergessen darf man übrigens nicht, dass auch Triebe und Zweige, die Richtung Boden wachsen, auch abgeschnitten werden müssen. So wird gewährleistet, dass die Pflanzen richtig beschnitten sind, sodass sie im Sommer schön gedeihen.

Gartenmöbel aufpolieren

Garten im SommerJetzt, wo der Garten hergerichtet ist, können auch die Möbel hergerichtet werden. Leichte Verschmutzungen können einfach mit Wasser abgewischt werden. Für das Gröbere empfiehlt es sich, eine Mischung aus Wasser und Spülmittel zu benutzen. Und ganz hartnäckige Flecken sollte man mit Backpulver entfernen. Dazu nimmt man einen feuchten Lappen, streut das Backpulver drauf und reibt die Möbel damit ein. So verschwindet der Dreck, ohne dass man dabei den Möbeln schadet.

 

Rückenschmerzen vorbeugen

Wie Sie Rückenschmerzen bei der Gartenarbeit vorbeugen können – welche Methoden gibt es

Ausgleich Gartenarbeit

Rückenschmerzen bei Gartenarbeit

Für viele ist sie eine Art innerliche Ruhe und Entspannung. Die Rede ist von der Gartenarbeit. Was für manche eher Arbeit ist, ist für andere aber einfach abschalten. Nach einem stressigen Tag im Büro einfach noch mal 2 Stunden den schönen Garten auf Vordermann bringen. Dies ist natürlich in der Frühjahreszeit und Sommerzeit besonders beliebt. Alles soll kräftig bunt blühen. Egal ob der Rasen gemäht, die Hecken geschnitten oder neue Blumen zum Blühen gepflanzt werden müssen. Doch Vorsicht ist geboten. Schnell mal passiert eine kleine falsche Bewegung beim Bücken oder Schneiden und am nächsten Morgen spürt man dies im Rücken. Gelenke und die Muskelgruppen besonders im Rücken sind daher bei der Gartenarbeit besonders beansprucht.

Doch wie beugt man der spaßigen Arbeit diesen Problemen vor?

Methoden um den Rückenschmerzen vorzubeugen

Leichte Tätigkeiten zuerst!

Zu aller Erst sollten Sie natürlich nicht mit den schwersten Sachen anfangen. Frei nach dem Motto hab ich die schwersten Sachen schon mal weg. Dies ist ein falscher Grundsatz. Leichte Tätigkeiten im Garten wärmen erst einmal die beanspruchten Muskelgruppen auf. Durch das aufwärmen sind diese stärker durchblutet und können so Stück für Stück auch schwererer Tätigkeiten nachgehen.

Keinen Ast heben!

Wichtig ist es auch, den Gartenabfall lieber in kleine Portionen zu verpacken. Hierbei teilt sich so das Gewicht und man hat keine übervollen schweren Säcke. Leicht verhebt man sich an den randvollen Gartenabfallsäcken. Schnell merkt man dies direkt in den betroffenen Zonen des Rückens. Schmerzen und eine längere Ruhepause sind dann leider das Resultat. Es empfiehlt sich daher, lieber einmal einen Gang mit leichten Säcken mehr zu gehen. Eine Schubkarre kann besonders in diesen Situationen auch von großem Vorteil sein. Hierbei müssen Sie nicht einmal schwer tragen sondern nur kurz rein und raus heben.Rückenschmerzen bei Gartenarbeit

Lieber kniend statt gebückt arbeiten!

Durch verschiedene Bewegungen im Stehen, als auch durch das Bücken, kann es schnell zu einer Verrenkung kommen. Daher sollten Sie lieber soweit es geht kniend arbeiten. Wenn Sie im Stehen arbeiten müssen empfiehlt es sich dies nicht allzu lange zu tun. Regelmäßiges durchstrecken des Rückens wird daher angeraten. Dies verhindert Verspannungen. Auch kleinere Pausen können hilfreich sein. Jedoch ist es für den Rücken am Besten wenn Sie kniend arbeiten. Hierbei können Sie gerne ein Schaumkissen unter die Knie legen, damit der Boden nicht allzu hart ist. Egal ob einpflanzen oder Unkraut jäten. Die Belastung ist aber fast gänzlich verschwunden.

Die richtigen Gartengeräte

Auch sollten Sie die richtigen Gartengeräte besitzen. Eine Schaufel oder ein Besen sollte über einen ausreichend langen Stiel verfügen. Hierbei können sie die arbeiten in aufrechter Position bewerkstelligen. Ohne langen Stiel fallen Sie wieder in eine gebückte Haltung, die sich negativ auf den Rücken auswirkt.

Rückenschmerzen bei GartenarbeitManchmal ist weniger mehr

Sie sehen, es gibt vieles zu beachten. Die Gartenarbeit sollte daher besonders für den Rücken nicht unterschätzt werden. Manchmal ist weniger mehr. Die ist besonders bei schwerem Heben und anspruchsvoller Arbeit so. Hierbei lohnt es sich Hilfe zu holen oder einfach öfters kleine Pausen einzulegen. Der Rücken dankt es Ihnen spätestens am nächsten Tag.

Rasen mähen

Rasen mähen – Unkraut überall, die besten Tipps um dem Unkraut den Kampf anzusagen

Jeder der einen eigenen Garten besitzt, weiß, welche Arbeit und Mühen hineingesteckt werden müssen. Besonders ein Rasen und Rasenpflanzen müssen regelmäßig gepflegt werden, um stets gesund zu bleiben und gleichzeitig schön auszusehen. Das nicht immer alles so läuft wie man es sich vorstellt, merken Sie spätestens beim ständig wiederkehrenden Unkraut. Dieses ruiniert nicht nur das Gesamtbild Ihres Gartens, sondern beschädigt auch Ihre eigens gesetzten Pflanzen. Wie Sie am besten gegen das nervige Unkraut vorgehen und gleichzeitig Ihr Gartenbild verschönern, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Ursachen für Unkraut im Rasen

Rasen mähenDer wohl häufigste Grund für das Auftreten von Unkraut ist ein Nährstoffmangel im Rasen. Rasengräser haben einen hohen Nährstoffbedarf, durch den sie gesund und stark wachsen können. Besteht ein Mangel an diesen Nährstoffen, werden die Gräser schwächer und wachsen weniger. Unkraut dagegen besitzt keinen großen Bedarf an Nährstoffen und ist dadurch gut an nährstoffarme Orte und Böden angepasst. Werden die Rasenflächen nun lückenhaft, da ihr Nährstoffbedarf nicht gedeckt wird, kann sich das Unkraut problemlos ausbreiten. Auch Wassermangel fördert diesen unfairen Konkurrenzkampf. Besonders Klee ist ein sehr unbeliebtes Unkraut. Mit Hilfe von Knöllchenbakterien kann er seinen eigenen Stickstoff bilden und sich so trotz Nährstoffmangel ausbreiten. Somit ist er den normalen Rasenpflanzen wesentlich im Vorteil.

Den Rasen richtig Mähen

Bei der Pflege Ihres Rasens spielen verschiedene Faktoren eine wichtige Rolle, die das Gartenbild beeinflussen. Doch wenn es um Ihre Rasenpflege geht, steht definitiv das Rasenmähen an vorderster und wichtigster Stelle. Wichtig ist der richtige Zeitpunkt für das Rasen mähen zu finden. Der Winter ist kein guter Zeitpunkt zum Mähen von Rasen. Das so schon geschwächte Gras, wird nur weiter geschwächt und überfordert. Fangen Sie jedoch zu spät an, bekommt Unkraut die Möglichkeit, sich breit zu machen. Warten Sie auf die ersten warmen Tage mit richtigem Sonnenschein. Im Durchschnitt können Sie ab dem Monat April anfangen, Ihren Rasen zu mähen.

Die richtigen Vorbereitungen treffen

Vor jedem Rasen mähen sollte Ihr Rasen gut bewässert und regelmäßig gedüngt werden. Durch das regelmäßige Abschneiden der Rasenpflanzen, können die Pflanzen kräftig und immer stärker nachwachsen. Die Häufigkeit für das Mähen von Rasen ist abhängig von Ihrem Düngeverhalten, der Bewässerung und den klimatischen Bedingungen. Grundsätzlich sollten Sie mindestens ein Mal die Woche zu Ihrem Rasenmäher greifen. Das letzte Mal sollten Sie Ende Oktober den Rasen mähen. Wichtig ist, das Messer des Rasenmähers regelmäßig zu schärfen, damit ein klarer Rasenschnitt möglich ist. Neben der Bewässerung, Düngung und dem richtigen Saatgut, spielt auch die Schnitthöhe eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung des Unkrauts.Rasen mähen

Den Rasen nicht zu kurz mähen

Der Rasen sollte beim Rasen mähen nie überfordert werden. Mähen Sie den Rasen zu kurz, benötigen die Pflanzen einen enormen Kraftaufwand, um weiter wachsen zu können. Dieser Moment wird besonders gerne von Unkraut und Moos ausgenutzt. Wenn die Rasenpflanzen durch den Anstrengungsaufwand geschwächt sind, können sie von diesen verdrängt werden. Dadurch kann sich das Unkraut selbst sehr gut ausbreiten. Ungefähr vier Zentimeter Schnitthöhe reichen aus, damit die Gräser genug Schatten werfen, um die Keimung von Unkraut zu verhindern. Nach dem Rasen mähen und Entfernen des Schnittgutes, sollten Sie überall feinen und trockenen Sand verstreuen. Danach werden Rasen und Boden gut vertikuliert, sodass der Sand auch unter die Erde kommen kann. Anschließend wird der Rasen mit Dünger versorgt. So bekommen die Rasenpflanzen die Möglichkeit, selbst bei kurzem Schnitt, neben dem Unkraut wachsen und bestehen zu können. Auf Dauer erlahmen die unerwünschten Unkrautpflanzen und ziehen sich am Ende von alleine zurück.

Andere Möglichkeiten der Unkrautbekämpfung

Auch regelmäßiges Vertikulieren sorgt dafür, Unkräuter wie Weißklee für einen längeren Zeitraum zurückzudrängen und loszuwerden. Für andere Unkräuter wie zum Beispiel Löwenzahn, sollten Sie einen Unkrautstecher verwenden. Denn Löwenzahn besitzt eine Pfahlwurzel, die Sie sehr gut mit dem Metallzinken entfernen können.

Wie bereits erwähnt spielt auch das Düngen eine wichtige Rolle, um Unkraut loszuwerden. Wichtig ist, dass Sie sich für das richtige Düngemittel entscheiden. Mit Hilfe des richtigen Düngemittels, wird der Boden mit allen wichtigen und nötigen Nährstoffen versorgt, sodass sich die Rasenpflanzen gegen das Unkraut durchsetzen können. Zusätzlich wächst der Rasen wesentlich dichter, saftiger und in einem schönen gesunden Grün. Verbinden Sie das Düngen mit dem Vertikulieren, dringt der Dünger auf die bestmögliche Art tief in den Boden ein. So erreicht er auch die Wurzeln Ihres Rasens.Rasen mähen

Die richtige Bewässerung

Auch beim Bewässern des Rasens sollten Sie einige Dinge beachten. Vor allem im Sommer sollten Sie ihn regelmäßig bewässern. Wenn Sie morgens den Rasen gießen, sparen Sie gleichzeitig an Wasser. Von der Nacht ist der Boden noch abgekühlt und verringert so die Verdunstung des Wassers. Wenn Sie viel gießen, dringt genug Flüssigkeit bis zu den Wurzeln durch. So können die Rasenpflanzen auch lange Wurzeln bilden, und werden so stabiler gegen Trockenheit.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=35iC9ldHQJg

Unkrautbekämpfung mit einer Harke

Eine weitere Möglichkeit, mit der Sie das lästige Unkraut loswerden können, erfolgt mit Hilfe einer Harke. Entdecken Sie das erste Unkraut auf Ihrem Rasen oder woanders im Garten, sollten Sie die Blattrosette ordentlich ausstechen. Dabei können kahle Stellen entstehen, die Sie dann mit neuen Grashalmen auffüllen sollten. Speziell zum Auffüllen von solchen entstandenen Lücken, dient die Turbo-Nachsaat. Diese können Sie in jedem Fachhandel erwerben. Sie besteht aus Spezial-Rasenerde mit rasch keimenden Samen. So kommt es zur Nachsaat mit Turboeffekt, um Lücken möglichst schnell zu schließen. Mit der Zeit wird der Unkrautnachwuchs reduziert und am Ende ganz wegbleiben.

Rasen mähenSollten trotz aller Versuche, das Unkraut weiterwachsen, können Sie zur chemischen Unkrautbekämpfen greifen. Diese besitzen chemisch nachgebaute, naturidentische Pflanzen- hormone und werden auch als Wuchsstoffe bezeichnet. Es kommt zu einem unkontrollierten Wachstum des zweikeimblättrigen Unkrauts, was letztendlich zum Aussterben der Unkraut- Arten führt. Um eine breite Wirkung zu ermöglichen, da der Wuchsstoff keine Wirkung auf einkeimblättriges Unkraut ausübt, enthalten die Unkrautvernichter mehrere verschiedene Wirkstoffe. Für eine weitere Möglichkeit zur Bekämpfung von Unkraut, können Sie zu schwarzer Plastikfolie greifen. Diese dient als wirksames Mittel, da sie die Lichtzufuhr unterbricht. Ohne Sonne und Licht können Pflanzen keine Photosynthese betreiben und somit auch nicht wachsen.

Wenn Probleme auftreten, welches Düngemittel am besten für Ihren Rasen geeignet ist oder wie Sie ordentlich vertikulieren, können Sie sich zu jeder Zeit online oder in einem Fachgeschäft erkundigen.

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